Als das Boot am Ufer direkt vor der Insel Padar parkte, konnte ich bereits verstehen, warum so viele Menschen die Insel Padar so loben. Die Klarheit des türkisfarbenen Wassers und die Reinheit des Sandes direkt unter uns, als wir die kleine Holzbrücke überquerten, um vom Boot zur Insel zu gelangen … Ah, sie waren einfach unwirklich. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch nie zuvor auf einer so isolierten und abgeschiedenen Insel gewesen, also hatte ich noch nie einen so schönen und doch so verlassenen und unberührten Ort erlebt.

Ich war glücklich! Weißt du, dieses reine „Ah, ich kann nicht glauben, dass ich tatsächlich hier bin“? irgendwie glücklich.
Ich war mitten im Meer, weit weg von der Hektik des Landes, dem Mist, dem Feilschen, den schmutzigen Straßen und den unaufhörlichen Motorrädern, die ihre Abgase in die Luft schossen. Ich war nur mit ein paar Leuten unterwegs, insgesamt vielleicht 15, und wir hatten die ganze Insel ganz für uns alleine. Obwohl wir es nur eine kurze Stunde oder so nennen durften, war das für mich, den bescheidenen, unprätentiösen Menschen, mehr als genug!
